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Recruiting · Logistik NRW-weit Januar 2025 – heute

Case Study · Axel Lück Recruiting

90 Bewerbungen in 60 Tagen - bei zuvor Null

Logistik-Personalvermittlung mit schwer erreichbarer Zielgruppe. Aufbau einer Performance-Max-getriebenen Pipeline mit Telefon-Tracking und gestaffeltem Funnel.

90+
Bewerbungen in 60 Tagen
27 €
Cost per Application
73%
Show-up-Rate beim Erstgespräch
€4.500
monatliches Werbebudget

01 · Ausgangslage

Wo wir anfingen.

Axel Lück Recruiting vermittelt Lager- und Logistik-Personal an Industrie- und Logistik-Kunden in NRW. Bewerber-Akquise lief ausschließlich über Print, Zeitungsanzeigen und Empfehlungsketten. Das funktionierte solange der Markt entspannt war - aber spätestens 2023 stieg der Bedarf an Lagerarbeitern, Staplerfahrern und Schichtleitern sprunghaft, während die traditionellen Akquise-Kanäle nicht mehr lieferten. Die Anforderung: Eine planbare Bewerber-Pipeline aufbauen, die nicht von einzelnen Print-Insertaten abhängt. Schwierig dabei: Die Zielgruppe (Lager-/Logistik-Personal) ist Online-Marketing-typisch schwerer zu erreichen als z.B. Büro-Berufe.

02 · Strategie

Wie wir es angegangen sind.

Vier strategische Entscheidungen, die den Unterschied gemacht haben.

01

Performance Max statt klassisches Search

Lager- und Logistik-Personal sucht nicht systematisch nach Jobs auf Google - sie scrollen auf Instagram, schauen YouTube, nutzen Apps. Klassisches Search hätte 1/10 des Marktes erreicht. Performance Max nutzt alle Google-Properties (Search, Display, YouTube, Gmail, Discovery) und findet die Zielgruppe dort, wo sie ist - nicht wo wir hoffen.

02

Multi-Step-Bewerbungsformular

Statt einer 1-Klick-‚Jetzt bewerben'-Anfrage haben wir einen 4-Stufen-Funnel gebaut: Position (Lager/Stapler/Schicht), Schicht-Bereitschaft, Führerschein-Klassen, Verfügbarkeits-Zeitfenster. Wer alle 4 Stufen abschloss, war signifikant ernster als ein 1-Click-Lead - und die Show-up-Rate beim Termin stieg von branchenüblichen 35% auf 73%.

03

Telefon-Tracking + sofortige Reaktion

Viele Bewerber bewerben sich erst telefonisch. Wir haben dynamisches Call-Tracking über CallTrackingMetrics aufgesetzt - jede Anzeige hat ihre eigene Telefon­nummer. Plus: Eingehende Anrufe werden an das Lück-Team gewhatsapped, so dass innerhalb von 4 Minuten zurückgerufen wird. Das ist im Bewerber-Markt entscheidend, weil Bewerber sich parallel überall bewerben.

04

Job-Boards-Konkurrenz umgehen

Indeed, StepStone, Monster - die großen Job-Boards saugen Bewerber-Suchanfragen ab. Wir konkurrieren nicht direkt darüber, sondern fangen Bewerber in der Phase davor ab (‚Quereinsteiger Lager Düsseldorf', ‚Lagerjob NRW ohne Erfahrung', ‚Schichtarbeit gut bezahlt'). Da sind die Job-Boards schwach, wir sind stark.

03 · Umsetzung

Wie der Roll-out lief.

Phase 1 (Monat 1): Recherche der Bewerber-Sprache durch Interviews mit aktuellen Mitarbeitern, Aufbau der vier Job-Cluster (Lager, Stapler, Schicht, Spezial), Multi-Step-Funnel-Konzeption. Phase 2 (Monat 2): Live-Schaltung der Performance-Max-Kampagne mit Pilot-Budget 1.500 €, parallel Search-Kampagne als Conversion-Anker. Phase 3 (laufend): Wöchentliche Anzeigentests, Saison-Anpassungen (Sommer höhere Verfügbarkeit, Winter knapper), Erweiterung auf zusätzliche Job-Profile (Disponent, Schichtleiter).

04 · Ergebnis

Was rausgekommen ist.

In den ersten 60 Tagen 90 abgeschlossene Multi-Step-Bewerbungen - bei vorher Null. Cost per Application stabil bei 27 € (Branchenwert bei Lager-/Logistik-Personal liegt zwischen 45-90 €). Show-up-Rate beim Erstgespräch 73% (vorher bei Print-Akquise 35-40%). Heute laufen drei parallele Job-Cluster (Lager, Stapler, Schichtleiter) mit insgesamt 4.500 € monatlichem Werbebudget. Lück hat dadurch zwei zusätzliche Großkunden-Aufträge angenommen, die ohne planbare Bewerber-Pipeline nicht möglich gewesen wären.

„Wir kamen aus einer Welt, in der Bewerber ‚halt kamen' wenn der Markt es zuließ. Jetzt haben wir eine Pipeline. Das ist ein anderer Hebel - wir können planen, statt zu hoffen."
Axel Lück
Geschäftsführer · Axel Lück Recruiting
Tobias Weingärtner

Partnerschaft · begrenzte Plätze

Wir starten mit maximal zwei
neuen Partnern pro Quartal.

Nicht als Verknappungs-Trick, sondern weil ein Systemaufbau in den ersten Monaten echte Kapazität bindet. Im Analyse-Gespräch schauen wir auf Ihre Zahlen und entscheiden gemeinsam, ob eine Partnerschaft für beide Seiten Sinn ergibt. Sie sprechen direkt mit mir.

  • 01
    Analyse-Gespräch
    30 Minuten auf Ihre Zahlen: Wo steht Ihr Anfrage-Volumen heute, wo liegt das Plus?
  • 02
    Growth-Plan mit Baseline
    Ihr Ist-Niveau wird festgeschrieben, Maßnahmen und Konditionen stehen schwarz auf weiß.
  • 03
    Partnerschaft
    System-Aufbau, dann laufender Betrieb. Monatlich kündbar - wir liefern, Sie entscheiden.